Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
vertriefen v.
vertriefen , v. , seit dem 16. jahrh. belegt, in den frühnhd. wb. selten ( Faber thesaurus 316 a ), nicht bei Adelung; Campe 5, 391 . auch mundartlich wenig gebräuchlich: Fischer 2, 1388 ( veraltet ); mnd. vordrepen Diefenbach-Wülcker 569 . 1 1) durch triefen trocken werden: hernach schleifte ich ihn auf den mist, dasz er sich wieder ein wenig erholen und die kleidung vertrieffen möcht Grimmelshausen 3, 380 Keller. besonders in recepten: stells ( die in ziegenmilch aufgeweichten schwämme ) darnach auf ein sib, bisz sie vertrieffen Gäbelkover artzneybuch 2, 85 ; wasche es ( das salzfleisch ) fe…