Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
vertaumeln verb.
vertaumeln , verb. , in verschiedenen bedeutungen als trans. zu taumeln ( th. 11 1 , 205) gebildet, das eine heftige bewegung und erregung ausdrückt. 1 1) schon spätmhd. vertûmelt ' betäubt ' Lexer 3, 278 ; er lac vertûmelt in dem grase Malagis 63 b . nhd. nur schweiz. nachzuweisen: wo ich ... von dem tumult des tags noch einen so vertaumelten kopf hatte Bräker 1, 158 ; ich selbst war in jast und hitze wie vertaumelt 154. vgl. vertaumelung. dän. fortumlet i hovedet, ' närrisch im kopf ' Helms 125 a . 2 2) in Nürnberger mundart mit umlaut etwas täumeln, vertäumeln, verdummeln, ' heimlich bei se…