Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
vertäfelung f.
vertäfelung , f. , in concretem sinne in die technische sprache übergegangen; ebenfalls seit dem 16. jh.: incrustatio, uberzug, vertäfelung der wenden, einer tyle oder büne Frisius 678 a ( u. öfter ); Maaler 434 a ; Calepinus 323 a , 788 a , 1440 a ; Corvinus 236 ; von Campe im verdeutschungswb. 427 a für das fremdwort intabulation vorgeschlagen. die literarischen belege sind jünger: nach der alterthümlichsten art waren für die glieder dieser versammlung bänke ringsumher an der vertäfelung ( im sitzungszimmer ) angebracht Göthe 26, 26 Weim. ; am schutte, der umher liegt, fand man noch marmorst…