Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
vertabaken verb.
vertabaken , verb. , in Nordostdeutschland in der form vertobacken, vertowaken verbreitetes, vulgäres wort für ' durchprügeln, verhauen ', das der kunden- und verbrechersprache entstammt. md. bezeugt für Thüringen, Eichsfeld, Mansfeld Hertel 241 , Kleemann 25 a , Hentrich 62 , Jecht 119 a ; in Schlesien Jäschke 148 ( auch in der bedeutung ' durchbringen, vergeuden ') ; in Berlin Meyer 128 a ; in Mecklenburg ( auch ' ausschelten ') nd. correspondenzblatt 12, 73; 9, 75. spärlicher in Oberdeutschland: schwäb. Fischer 2, 1372 . schweiz. in etwas veränderter form und bedeutung vertubaken ' unbeacht…