Hauptquelle · Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke)
verstil stv.
verstil stv. 1. stehle, nehme heimlich weg. a. dô hette gern der diep verstoln Bon. 27,5. b. mit accus. dane mach den scaz daʒ fûr nit verbrennen, di bôsen diebe nit verstelen glaube 2605. wie er Justînen êre wolde vurbaʒ mêre versteln dûplich alsô Pass. K. 495,75. — disen schilt hân ich dan verstoln ûʒ von andern kinden Parz. 349,12. daʒ ich ab ir wol redenden munde ein küssen mac versteln MS. 1,64. b. — gelouben daʒ eigen sî verstolniu kunst das. 2,206. a. verstolniu waʒʒer süeʒer sint denne offen wîn Vrid. 136,10. c. mit accus. und dativ. war dâht ir daʒ ir iht verstâlet mir Genes. D. 96,19…