Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verselbsten verb.
verselbsten , verb. zu selbst gebildet; das individuelle wesen jemandes aufheben, einem andern unterwerfen, mit diesem zu neuer einheit verbinden: unsere hertzen waren active in einander verselbstet. zeitvertreiber 259 (1668); ihre vollkommenheiten haben mich ganz in sie verselbstet. ich lebe nicht als in ihr. Birken Margenis 37 ; ( ich will ) vil liber einen guten, ehrlichen mann, den ich in verselbstem ( völlig hingegebenem ) hertze, mein eigen nennen kan, zum freunde haben. Butschky Pathmos 310 (1677) ; übertragen: gutte wissenschafft machet die natur follkommer, welche sich auch daran, dur…