Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verschmack m.
verschmack , m. 1 1) geschmack, schmack: nachdem fieng Clio wieder an, sprach: o jüngling, nun solt auffstan. nun hast unser neun eygenschafft empfangen ein verschmack und safft und bist zu diener auffgenommen. H. Sachs 2, 2, 53 (7, 209 Keller-Götze ). 2 2) falscher geschmack, miszgeschmack: dann müszte er vielmehr seinen abweichenden geschmack, den ich einen verschmack nennen möchte .. an dem urtheile seines erfinders und der andern gebildeten geister, denen es nicht also vorkommt, bescheiden und demuthsvoll zu berichtigen und also seinen verschmack in geschmack umzubilden suchen. Bürger 339 …