Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verschlusz m.
verschlusz , m. 1 1) das verschlieszende: alles ist nun, was sie schrieben, theils verbrannt, theils unter meinem verschlusz. Gutzkow ritter vom geist 3, 25 ; wenn er mit dem doctor discurrirt, sind beide manchmal so laut, dasz die leute auf der strasze stehen bleiben und zuhören. verschlusz ist immer gut, bestätigte herr Hummel. Freytag verlorne handschrift 1, 19 (1883); jeder wuszte wohl, dasz die andere nicht berauben würden, wie denn in den schlafkammern der handwerksburschen, soldaten und dergleichen kein verschlusz und misztrauen besteht. Keller Seldwyla 414 ; dagegen sei ausgemacht, das…