lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

Vermerk

nhd. bis spez. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
Anchors
5 in 5 Wb.
Sprachstufen
2 von 16
Verweise rein
1
Verweise raus
1

Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

Vermerk

Vermerk

merken Vb. ‘wahrnehmen, entdecken, spüren, mit dem Verstand auffassen und im Gedächtnis festhalten’, ahd. merken ‘bezeichnen, angeben, abgrenzen’ (11. Jh.), mhd. merken ‘beachten, beobachten, wahrnehmen, sich einprägen, mit einem Zeichen versehen’, asächs. merkian, mnd. mnl. nl. merken ‘markieren, bezeichnen, spüren’, anord. merkja ‘kenntlich machen, bezeichnen’, schwed. märka (germ. *markjan) sind abgeleitet von den unter Marke f. (s. d.) angeführten neutralen Substantiven. Ebenfalls dazu sind gebildet ahd. markōn ‘begrenzen, kennzeichnen’ (um 800), asächs. markon ‘bestimmen, bemerken’, aengl. mearcian ‘bezeichnen’, engl. to mark, anord. marka ‘kennzeichnen, bekanntmachen, verstehen’. Als Ausgangsbedeutung ist anzusetzen ‘mit einem Zeichen versehen’, woraus ‘das Gekennzeichnete wahrnehmen und beachten’. – merklich Adj. ‘deutlich, wahrnehmbar’, mhd. merklich ‘wohl zu beachten, bemerkbar, deutlich, bedeutend, wichtig’. merkwürdig Adj. ‘seltsam, verwunderlich’ (19. Jh.), ‘bemerkenswert, bedeutsam’ (17. Jh.); Merkwürdigkeit f. (18. Jh.). anmerken Vb. ‘eine (ergänzende) Bemerkung machen, anzeichnen, be-, vermerken’ (16. Jh.); vgl. ahd. anamerken (9./10. Jh.), mhd. anemerken ‘angrenzen’; Anmerkung f. ‘Vermerk, (kurze) Erläuterung’ (15. Jh.), auch ‘Fußnote’ (17. Jh.), nach lat. observātio ‘Wahrnehmung, Beobachtung’. aufmerken Vb. ‘seine Gedanken konzentriert auf etw. richten, aufpassen’ (15. Jh.); aufmerksam Adj. ‘gut aufpassend, konzentriert folgend, höflich’ (17. Jh.); Aufmerksamkeit f. (17. Jh.). bemerken Vb. ‘wahrnehmen, ergänzen, seine Meinung zu etw. äußern’, ahd. bimerken ‘aufzeichnen, kennzeichnen’ (11. Jh.), mhd. bemerken ‘beobachten, prüfen’; Bemerkung f. ‘kurze Meinungsäußerung zu etw., Wahrnehmung, Beobachtung’ (17. Jh.). vermerken Vb. ‘notieren, merken’, spätmhd. vermerken ‘(be)merken, gewahr werden’; Vermerk m. ‘Notiz, Eintragung’, älter ‘Bemerkung’ (17. Jh.).
1900 Zeichen · 79 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    VermerkDer

    Campe (1807–1813) · +2 Parallelbelege

    Der Vermerk , — es, Mz. — e , in der Geschäftssprache, die Aufzeichnung eines merkwürdigen Umstandes in Geschäftssachen,…

  2. Spezial
    Vermerkm

    Dt.-Russ. phil. Termini · +1 Parallelbeleg

    Vermerk , m записка , ж [Notiz]

Verweisungsnetz

5 Knoten, 1 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Sackgasse 5

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit vermerk

8 Bildungen · 6 Erstglied · 0 Zweitglied · 2 Ableitungen

Ableitung von vermerk

ver- + merk

vermerk leitet sich vom Lemma merk ab mit Präfix ver-.

Zerlegung von vermerk 2 Komponenten

ver+merk

vermerk setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

vermerk‑ als Erstglied (6 von 6)

vermerkeln

DWB

vermerk·eln

vermerkeln , verb. : wenn aber eine sau in der jugendt vermerckelt oder in denen wintern nothleidet. Weim. staatsarchiv ( Weimar ) 1707. bei…

vermerken

DWB

ver·merken

vermerken , subst. inf. des vorigen, das merken, bemerken: kompt zu hause, nimpt aus einen yedern beutell umb vermerkens willen nur zehen th…

vermerkeⁿ

Idiotikon

vermerkeⁿ Band 4, Spalte 408 vermerkeⁿ 4,408

vermerkung

DWB

vermerk·ung

vermerkung , f. : aber die unweysz thorecht sel ysset nit ausz vermerckung der nodturfft, sondern des wollusts halb. Keisersberg spinn. P 4 …

Ableitungen von vermerk (2 von 2)

unvermerklich

DWB

unvermerklich , veraltetes adj. adv., inobservabilis Frisius 702 b . vgl. unmerklich, unbemerklich. nl. onvermerkelijk. nicht zu verstehen: …