Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verlassenschaft f.
verlassenschaft , f. das von jemand hinterlassene erbe, besonders von geld und gut gesagt: hereditas, bona hereditaria. Stieler 1077 ; die verlöszenschaft (1580) Dief.-Wülcker 558 ; die hälfte seiner verlassenschaft. colica 42; als erlangte er bey dem obristen, dasz sein sohn noch einmal zu ihm kommen dorffte, damit er wegen seiner verlassenschaft mit ihm reden und seinen letzten willen eröffnen mögte. Simpl. 1, 199, 3 Kurz; machte er ein testament und satzte mich zum eintzigen erben aller seiner verlassenschafft. 2, 20, 17; weil dann nun mehr mein vater und mutter tod, ich und mein mann aber …