Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verhältnismäszig adj.
verhältnismäszig , adj. dem verhältnisse angemessen, dem richtigen verhältnisse gemäsz. junges wort, gleichwie verhältnis selbst, bei Adelung vers. 4, 1442 : zwei nachbarkinder von bedeutenden häusern, knabe und mädchen, in verhältniszmäszigem alter, um dereinst gatte zu werden. Göthe 17, 323 ; da ist nöthig, dasz man zuvor weit verhältniszmäszigere reduktionen anderswo vornehme, ehe man die reduktion jener obigen zwei schulden oder ihrer interessen versuchen wollte. 3, 88; häufiger adverbial: das bekannte geräumige schlosz in Ludwigsburg ist sehr wohnbar, aber sowohl das alte, als das neue in…