Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verdoppeln verb.
verdoppeln , verb. durch würfelspiel verlieren, verspielen, zusammensetzung zum einfachen doppeln, s. th. 2, 1268, mhd. vertopeln, mnd. vordobelen, in den heutigen mundarten noch üblich, vgl. brem. wörterbuch 1, 217. Schm. 1, 528 Frommann; häufig im mhd. wie im mnd., im nhd. nur noch spärlich vertreten: mhd. war kom mîn sin, daʒ ich so trunkenlîche driu snelliu ros vertoppelt hân? Neidhart 110, 5 ; vortoppelt ein knecht sînes herren gût oder versezet erʒ oder verkouft erʒ, der herre mac eʒ wol wider vorderen mit rechte. Sachsenspiegel iii, 6, 1; mnd. alse dicke ein unser borghere wedder sinen …