Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verbunst m.
verbunst , m. misgunst, mhd. schwankt das geschlecht, sogar bei demselben schriftsteller: der ritter sîne sinne kêrte har durch den verbunst. Reinfrid v. Braunschweig 6320 Bartsch; daʒ kunt von der verbünste, die ich trag in den sinnen. 4054 ; dâ von er senden smerzen, truog in der verbunste. 4104 ; nhd. besonders in oberd. quellen, daneben verbonst: verbunst, invidia, aemulatio Dasyp. 446 a . Maaler 415 b ; das verbünstle, ein hässzle, invidiola Maaler 415 b ; spricht aber es sind vil die sölich fryheit nit us verbunst, sunder us gottesforcht nit mögend lyden. Zwingli 1, 13 ; deszhalb eebruch…