Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verbeiszen verb.
verbeiszen , verb. zusammenbeiszen, durch beiszen beschädigen, mhd. verbîʒen. 1 1) intransitiv: der auerhahn verbeiszt, hat verbissen, er schlieszt den schnabel, hört auf die töne auszustoszen, wodurch er den hennen ruft. Heppe wohlred. jäger 304 . 2 2) transitiv. 2@a a) verstärktes beiszen, zusammenbeiszen; zähne, mund verbeiszen: damit lachte Crobyle und Corinna verbisz das maul auch ein wenig. Schuppius 476 ; dieser lächelnde mund ist doch halb verbissen. Stolberg 8, 12 . 2@b b) durch zusammenbeiszen der zähne etwas in stücke beiszen, vernichten, dentibus consumo Steinbach (1725) 23 : speis…