Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
urtheilfasser m.
urtheilfasser , m. : disz ist das urteil, wie es gefelt, von urteilsfassern ist gestelt Hayneccius Hans Pfriem 1557 ndr.; so sol auch unser secretarius, was er also für die abhörung der zeugen empfahet, zu ende der rotul schreiben, damit unsere urtheilfassere sich danach in taxandis expensis zu achten haben mügen neue Rostocker gerichtsordnung (1586) 17; Micrälius Pommerland 3, 390 ; H. Müller thränen- und trostquelle (1675) 658; gerichte, bei denen geitz der urtheilfasser und gewinnrichter ist Butschky (1679) rosenthal 1180; ein goldverliebter u. Er. Francisci letzte rechenschaft (1681) 205 ;…