Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)
urhau m.
urhau , m. , forstwirtschaftlicher bestand, in dem zu hauen nicht erlaubt ist (ur- C 3) und den man als oberholz zu bauzwecken stehen läszt. häufiger waldname Buck flurnamenb. 286 : das Rotrisz ist ein urhou der vier dorfer N. N., darin sol niemant houwen, dan das er mit im heim fürt (1427) ebda; Staub-Tobler 2, 1803 mit belegen des 16. und 17. jhs. vgl. DWB urholz . spätmhd. urhou Lexer 2, 2085 . ' jetzt ausgeholzter wald ' (?) elsäss. wb. 1, 394 a . —