Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
urewig adj. adv.
urewig , adj. adv. , ewig durch ur- C 4 a und c gesteigert. wie das ein jh. früher bezeugte urewigkeit wohl zunächst im pietistisch-mystischen sprachgebrauch: das ist das versel, welches unser hertze tröstet, wenn wir die urewige geburt Christi ... nicht fassen und begreifen können lehre der brüdergemeinen von der dreieinigkeit (1752) 37; dann verweltlicht: urewig ist des groszen welterhalters güte Arend-Conradi-Henckell dichtercharaktere 149 ; o ihr urewigen! H. v. Kleist 2, 283 Schm.; der alten, urewigen götterschaar zornigen rathschlusz Fouqué alts. bildersaal 1, 214 ; das alte, urewige sph…