Hauptquelle · Mittelniederdeutsches Wb.
uprôr m.
uprôr ( -roer, -rohr, -roir ), (östl. auch:) ° uprûr , m. , (selten:) n. ( Pl. -e ): Streit, Aufruhr, „Seditio, Vprohr ” (Chytr. 576). — 1. Streit, Zerwürfnis, „ in einer höge ... unwillen effte uprohr makende ” (Hamb. ZR 164), „ een uproer, so tusschen den raet in Groningen und den borgeren gewest is ” (Beninga ed. Hahn 1, 565); — Schisma, „ Umb dusse tidt is ein grot uproir gewesen in der kercken Godes; dan de boven gemelter Joannes ... wordt ... in dem concilio Pisano erwelt. Overst Gregorius ... hefft ... den pawestdomb dannoch nicht willen vorlaten ” (Osnabr. Gqu. 2, 127). — 2. Widerspruc…