Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
unväterlich adj. adv.
unväterlich , adj. adv. , gth. zu väterlich 3: solch tyrannischer und unväterlicher vater Luther 15, 165 W.; unväterlicher, freveler gewalt 30, 3, 237 W.; gleich wie ein vater keine gröszer unväterliche that an seinem kinde begehen kan, dann das er der ruten spart der 101. psalm (1514) B 4 b ; Fischart ehzuchtb. 3, 313, 7 H.; Dilich hess. chron. (1608) 2, 256 ; dort an der Ubier schandaltare, wo dir um diese falben haare Segests unväterliche hand die römsche priesterbinde wand Kretschmann 1, 154 ; die lotterie ist die erfindung einer unväterlichen regierung E. v. d. Recke tageb. einer reise 4,…