Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
unselbst m.
unselbst , m. , ' mensch ohne character und eigenart ' Köster zu Schönaich 396, 8 : ein unselbst, reich an ja, der seine stimme liest, und dessen meinung stets vorher eröffnet ist A. v. Haller gedichte 96 H.; dasz er ein unselbst, nicht durch eignen antrieb ist Ayrenhoff 2, 9 . Haller verspottend: u., n., ' ein nichts ' Reichel Bodmerias 18 ; ' die materie ' Schönaich neolog. wb. 10, 4 K. zs. f. d. wortf. 14, 7. selbst 5 g. individuelle bildungen. —