Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
unlöblich adj. adv.
unlöblich , adj. adv. , gth. v. löblich. mhd. unlobelich, -lîche; mnl. onlovelijc, -like. die umlautlose form noch bei Wiederhold (1669) und Dentzler (1716) ; veraltet. erst in n. spr. ' nicht zu loben ', milderer ausdruck für den härteren schändlich Adelung ; die alte spr. braucht u. auch für ignominiosus. 1) löblich 1 a entsprechend: Caligula ... unlöblich, boszhafftiger art Sachs 2, 354, 30 K.; in unlöblicher gesellschafft Xylander Plut. 221 a ; eines unlöblichen regenten Bode Montaigne 1, 20 . von sachen: wir wundern uns, weil es ein unlöblich ort und voller thier ist Reissner Jerusalem 2,…