Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
unleben n.
unleben , n. , fast nur individuelle bildung geblieben. nichtdasein: nachdem sy ( die creatur ) ausm u. lebendig gemacht B. v. Chiemsee 188 (un IV A). die rinden der bäume, die häute der insecten ... sind ... dem u. hingegebene hüllen ( die kein eigentliches physiologisches leben entwickeln ) Göthe II 6, 15 W. mangel an lebendiger theilnahme ( vgl. den begriff des lebendigen bei Göthe , Boucke wort u. bed. 188 ): so kommt in den umgang mit ihnen ( mit philologen und mathematikern im sinne Göthes ) ein gewisses u., welches aller mittheilung den tod bringt Göthe IV 36, 280 W. ausschweifendes leb…