Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
unkenntnis f.
unkenntnis , f. , mangel an kenntnis und ihr gth.; löst älteres uner(be)kenntnis ( s. d. ) ab und wird erst gegen ende des 18. jhs. gewöhnlich. Stieler , Frisch, Adelung, Schwan verzeichnen es noch nicht. mhd. unkentnisse, n. ( Tauler pred. 39, 31 V. ), mit unbekentnisse ( s. die lesarten ) wechselnd, das bei Valvassor erscheinende f. u. sowie Lessing -belege bei Sanders erg. wb. 299 a lehren, dasz unser wort wohl vorhanden, aber nicht recht üblich war. Fischart zieht Garg. 240 ignorantz vor. mnl. onkennisse, nl. onkennis. vgl. unbekanntheit, -lichkeit, -schaft, unkennen, unkunde. 1 1) das nic…