Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
unglimpfig
unglimpfig , unglümpfig ( Scherz-Oberlin 2, 1843 ), unglümpig ( Scheit ), unglumpfig, adj. adv., gth. v. glimpfig, glumpfig ( s. d. ): unglimpfigt no piaseuele it.-deutsches sprachbuch (1424) Bayerns mundarten 2, 399; da wirt man verlogen und angeklagt, das uns die herren ungelimpffig werden Luther 10, 3, 407, 16 W. ( vgl. unglimpf, m., 3); ob er gleich erstlich ... u. ( zu unrecht, s. unglimpf 4 a) angegeben M. Beuther bildnisse vieler kayser (1584) 57 . in physischer bed. Staub-Tobler 2, 628 ; doch macht es die ( haut ) hart und unglumpfig Thurneisser erdgewächse 65 ; so wird es ( leder ) ha…