Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ungenoszsame f.
ungenoszsame , f. , gth. der genoszsame. ahd. ungenôʒsamî ( als sünde ); mhd. ungenôʒsame: übrigens kommt auch der ausdruck ungenossen, ungenoszami in gewissen älteren, zwischen Öttingen und Wallerstein verhandelten akten vor mat. z. Ött. gesch. 2, 150. bis zum ende des 18. jhs. in der Schweiz erhalten. Staub-Tobler 4, 824 f.: übertretung der gemeinschaftlichen pflichten einer genoszsame Lexer 2, 1855 ; mangel des erb- und kaufrechts einer g. Staub-Tobler a. a. o. ; abgabe, um diese rechte zu erwerben ebd.; bes. ungenossenehe, abgabe und busze dafür ( auch das ungenossen Adelung ): Lexer a. a.…