Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
unform f. m.
unform , f. m. , gegenstück zu form. seit ausgang des 15. jhs. belegt. mhd. zwar kein dem nachclassischen vorme, vorm entsprechendes unvorme, unvorm, doch unformelîch Tauler pred. 169, 16 Vetter. mnl. onvormelijc, onvormelijcheit, kein onvorme. nl. nur onvormelijk, -heid, onvormig ( veraltet ); nl. wb. 10, 2178. auch mnd. fehlt unforme, wie denn nd. ma. ebenso wie die nl. und die nord. sprachen an der entwicklung des begriffs kaum einen antheil genommen zu haben scheinen. in oberd. ma. weit verbreitet und bis ins mitteldeutsche reichend. Staub-Tobler 1, 1015 ; Schmid schwäb. wb. 211 ; Fischer …