Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
unbillichen v.
unbillichen , unbilligen , v. , von mhd. zeit bis in die mundart der gegenwart, allerdings ungleichmäszig, bezeugt; im 18. jh. durch jüngeres miszbilligen verdrängt, Lexer 2, 1773 ; Schmeller 1, 231 . erfolglos suchte Campe das wort wieder in umlauf zu bringen Heynatz antib. 2, 515 . die bedeutung ist wie beim mhd. unbillîchen unangemessen finden, verdenken, miszbilligen, ( improbare Reyher (1668) u 6 v b; Stieler 152 ; Rädlein 971 b ; Staub - Tobler 4, 1168 ; verunbilligen Kramer (1700) 1, 112 b ; afkeuren Kramer - Moerbeek ) oder im zusammenhang mit unbill ignominia afficere, schenden Schöpp…