Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
unbart m.
unbart , m. , fehlen des bartes und unbärtige person. für den ersten fall in anknüpfung an den streit um des kaisers bart ( Borchardt-Wustmann 5 52 ): Sanchuniathon, der kritische geschichtsschreiber, um dessen bart oder unbart sich so viel weise männer gezankt Herder 6, 426 . bart oder unbart bezeichnen hier die gesamtheit der nicht zu entscheidenden kritischen fragen. s. oben sp. 26, 3. im zweiten falle kommt anlehnung an nichtbart (versammlung von bärten und nichtbärten Keller gr. Heinr. 3, 183 ) und ohnebart ( th. 7, 1218), oder rückbildung aus unbärtig ( s. d. ) in frage: dort hält die ru…