Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
unarten schw. verb.
unarten , schw. verb. zu unart, gegensatz zu arten; mhd. unarten mhd. wb. 1, 52 a ; Lexer 2, 1751 ; Schmeller 1, 149 ; seit dem 18. jh. veraltet. aus der art schlagen, widerwärtig sein. vgl. verunarten und ungeartet: eciam si nullum haberem hominem, tamen habebo mecum, myt dem werde ich zw zceytten unartten ( in gespanntes verhältnis kommen, mich ärgern Drescher ) Luther 34, 1, 443, 20 Weim.; s. unart III C; so sind die menschen geunartet Müller erquickstunden 1, 414 . mit sich: wie oft aber unartet er sich selbe zu bergen und den sauren neid mit süszen worten zu durchfälschen Harsdörffer gesp…