Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
unablöschlich
unablöschlich , unableschlich , ohnablöschlich , th. 7, 1203, adj. adv.; zum stammvocal th. 6, 1177; veraltetes dichterwort. im eigentlichen sinne: sonder verstoss sie ungehewer ins unableschlich hellisch fewer Hans Sachs 11, 44, 34 Keller. uneigentlich: Tristant und Isold werden kranck, in lieb verwund ir beider hertzen mit unableschlich brunst und schmertzen Hans Sachs 12, 143, 2 Keller; ir liebn getrewen, unsr angst und not und unableschlich schandt und spot sey euch allen klaget trewlich 8, 169, 2 ; wurd nicht gesetzet Pawlina und von Senis Lucretia in unableschlich schanden-mackel? 4, 23,…