Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
umsinken vb.
umsinken , vb. , trennbar, zu boden sinken: der wicht ... wollte vor schrecken umsinken Musäus volksmärchen 1, 23 Hempel; er muszte tanzen, bis er ermattet umsank W. Hauff s. w. (1890) 4, 162 ; er muszte sich festhalten, um nicht umzusinken wie ein gefällter stier G. Hauptmann bahnwärter Thiel (1892) 46 ; ein junges perlhühnchen sank um und stand nicht mehr auf Viebig schlafendes heer (1904) 1, 69 ; häufig in der fügung zum umsinken müde, schwach o. ä.: müde war ich zum umsinken Fouqué zauberring (1812) 2, 33 ; dasz sie, obwohl am ende schwach zum umsinken, sich doch aufrecht hielt Ebner-Esche…