Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
umschwang
umschwang , in älterer sprache auch umschwank ( vgl. teil 9, 2220), m. 1 1) die herum-, umherschwingende bewegung und zwar als kreisende bewegung, drehung: daz tet, der der sunnen zeigt ir strich und ir ganc, in ir zirk den umbeswanc Reinbot v. Durne heil. Georg 2866 v. Kraus; ez gewan nie topfe von geiseln solhen umbeswanc, als sî mich âne mînen danc mit slegen umb und umbe treip die böse frau 693 E. Schröder; allgemeiner: sîn ( des ' liumet ') umbeswanc wirt alle vrist gehœhet und genideret: wan er ist wol gevideret, er riuschet mit dem winde Konrad v. Würzburg Trojanerkrieg 24 696 ; er ( de…