Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
umduften
umduften , auch umdüften ( vgl. teil 2, 1503), vb., untrennbar, um — herum duften: o wie errötheten nicht die stolzen eröfneten rosen, die dich an hohen gebüschen umduftend zur seite umschlossen Wieland Hermann 48 Muncker; die blumen gaben den jungen winden gerüche, dasz sie ihn ( den menschen ) umdüfteten S. Geszner schr. 146 dtsche nat.-lit.; daneben umduftete schr. (1777) 1, 114; immer umduftet und umlacht sie ( die reichen ) ein heiterer frühling Tieck schr. 16, 256 ; wandlen dein hertz und verstand in dieser holden eintracht ..., so wirst du von wonne umduftet schr. der Göthe-ges. 7, 88. …