Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
umatmen vb.
umatmen , vb. , untrennbar, nur poetischer diction eigen, nicht in eigentlicher verwendung vom lebewesen, am häufigsten von der luft im sinne von ' umwéhen ': lüfte wie die, welche die himlischen sanft umathmen, umathmen dich Klopstock oden 1, 111 M.-P.; sie ( die liebe ) macht die luft, die uns umathmet, heiter Hölty gedichte 199 Halm; umatmen erwünschte lüfte dir die beruhigte flut? Hölderlin 1, 218 Litzmann; aber auch sonst: so steh ich scheu im chor der cathedrale, vor ihren mondbeglänzten steingestalten, umhuscht, umathmet wie von geisterweben L. Schücking an A. v. Droste-Hülshoff, s. br.…