Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
überreizen v.
überreizen , v. , zu sehr reizen. untrennbare verbindung ( als trennbare bei Arndt belegt, werke 1, 134 ; schr. 3, 208), die augen, ohren, nerven, die phantasie ü.: er dauert sie, dasz urweltstaub ihm so die lungen beize und die verblaszte ahnenschrift die augen überreize A. Grün 1, 222 ; ein verständiges maaszhalten ... um ... das ohr nicht zu überreizen und zu ermüden O. Jahn Mozart 2, 478 ; er ( Klopstock ) lebte seiner dichtung und dichtete sein leben, beides sog ihn aus, erschöpfte ihn und überreizte ihn Gervinus gesch. d. dtsch. dichtung 4, 116 . reflexiv: die witzigen, leichtsinnigen si…