Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
tuthorn n.
tuthorn , n. , zu tuten gebildet ( s. dort u. vgl. blashorn); mnd. tut(e)horn Schiller-Lübben 4, 634 ; ndl. toet-, tuithoorn Dale 2, 1780. 1802 ; dän. tudehorn dansk ordboget 2, 459; zweideutig ist got. þuthaúrn ' trompete ', da es als erstes glied ein substantivum wie an. þytr, mhd. duz enthalten kann; auf hd. sprachgebiet zuerst im md. des 15. jhs.: tythorn voc. rer. bei Diefenbach gl. 83 b s. v. buccina; die umlautform findet sich bis ins 18. jh.: tütthorn corno da sonare Kramer teutsch-ital. 2 (1702) 1164 c ; mit anl. lenis: düthorn Göthe I 37, 59 W. ( s. auch unter duthorn u. düthörnchen …