Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
turnierhof m.
turnierhof , m. , metaphorisch für turnier, s. auch unter turniershof und vgl. rennhof teil 8, sp. 813 sowie stechhof teil 10, 2, 1, sp. 1278: den ersten danck gab man dem graffen von Katzemelpogen, ein turnenhoff(!) zu halten (15. jh., Nürnberg ) städtechron. 2, 25; heint werden kummen vil edler gest auff den thurnier, von den will ich mit meiner wirtschaft nehren mich. hoff, ich wöll des thurnier-hofs gniessen, vil wassers unter den wein giessen H. Sachs 12, 456 lit. ver.; nur vereinzelt als lokalbezeichnung: in gröszeren burgen gab es oft besondere turnierhöfe mit gallerie Müller-Mothes arc…