Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
tugendblüte f.
tugendblüte , f. , schon im mhd., vgl. Konrad v. Würzburg leiche, lieder 32, 66 Schröder; unabhängig davon im nhd. neu gebildet; beliebt im 17. u. 18. jh.: daraus, als aus einer recht schönen tugendblüte ein anders nicht, als rechte wahre hohe tugendfrüchte zu hoffen J. G. Schottel ethica (1669) a 5 b ; o wie wird sich seine krafft so bald an dir in manchen schönen tugend-blühten sehen lassen J. D. Frisch harpfe Davids (1719) 601 ; doch sturm und winter räumen nun das feld, und neue tugendblüthe schmückt die welt J. D. Gries Bojardos verliebt. Roland (1835) 2, 291 ; die unschuld als die schöns…