Eintrag · Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke)
TUC stm.
2. schnelle, heftige bewegung überhaupt. dô mir kunt von dir getân wart sô manec wilder tuc. mîn hant diu leit sô manegen druc troj. 124. c. mir wahset grôʒ beswærde von dînen wilden tücken das. 122. c. die taube spricht zur elster: ich lêre iuch gân, muget ir die alten tücke lân Vrid. 143,2. und anm. — einen tuc in die helle tuon Reinh. 910 und anm.
3. das gebahren überhaupt. der von Karle was erborn der begienc dâ Karles tücke handelte so hochherzig wie Karl W. Wh. 184,29. ein gebiurischer tuc MS. 2,238. b. ritterlîche tücke schwanr. 958. des Berners tücke Rab. 946.
4. listiges benehmen; kunstgriff; arglist, tücke. den knecht begreif sîn alter tuc Helbl. 8, 1233. die ougten mengen bœsen tuc Mart. 34. b. ân allen tuc Teichn. 67. die vogel haʒʒen die eulen mit irem vil valschen duk leseb. 968,4. — solt ich lâʒen sîn die mînen jungen tücke Helbl. 9,43. lôser tücke spulgen Mart. 57. vgl. MS. 2,205. b. Wolk. 49,3,5. leseb. 1004,33.