Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
trusenasche f.
trusenasche , f. , asche von gebrannter weinhefe; zu trusen, f., vgl. drusenasche teil 2, 1462: aus den reben- und truosenäschen heben etliche menschen ir handthierung und nahrung. wann der gebrandt wein darvon abgezogen ist, als dann brennet man die gedörrte heffen, damit pflegt man zuo ferben, zuo wäschen und seyffen zuo kochen H. Bock kräuterbuch (1587) 376 a ; weinhefen, die gebrannt ist ... fecula, fex vini usta ... bey uns am Rheinstrom nennt man es trusenesch Wirsung artzneybuch (1588) register n 1 b ; trusenasche in einer Straszburger polizeiordnung v. j. 1628 bei Frisch t.-lat. (1741)…