Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
trübigkeit f.
trübigkeit , f. , ableitung von trübig; mhd. trüebicheit > trüebikeit > nhd. trübigkeit, mnd. drȫvicheit ( geschr. drovicheit), s. Schiller-Lübben 1, 587 . dasselbe wie trübheit ( s. d. ); spärlich — in vorwiegend technischem gebrauche — belegt und literarisch im 18. jh. ausgestorben; vgl. turbiditas drubekeit (15. jh., md. ) Diefenbach gl. 602 a , vultuositas droevicheit ( voc. v. 1507, nrhein. ) ebda 632 c ; mundartlich dröfigheid betrübnisz Doornkaat-Koolman ostfries. 1, 337 b . zu trübe I A 1 und 2; trübes aussehen des wassers: dar zoe loufft he ( der Nil ) so strenge in dat mer, dat he vu…