Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
trostrede f.;
trostrede , f.; in den verschiedensten an das bestimmungswort anschlieszenden bedeutungen von mhd. zeit an bis heute zunehmend lebendig: daz wart dem bischof erkant, wie sie weinte dise not. sine trostrede er ir do bot väterbuch 30316 Reiszenberger; es seindt eittel trostsprüche und trostreden, darmit er sich und die seinen trostet Luther 33, 633, 11 W.; das ander ( stück eines evangeliums ) ist ein trostrede, quo confirmat discipulos contra marter und plage ebda 34, 1, 430, 14; spezieller: werden demnach hiemit dem vielgünstigen leser mancherlei erfindungen von ... schertzgedichten, trostrede…