Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
trödelkram m.
trödelkram , m. , mercatus scrutarius Steinbach dtsch. wb. (1734) 1, 924 : den trödelkram in meinem hause, geh, bring ihn hierher, das diebsvolk anzukörnen Shakespeare (1797) 3, 108 ; in dem hause gegenüber befand sich eine offne dunkle halle, ganz mit trödelkram angefüllt G. Keller ges. w. (1889) 1, 59 . von nichtigem flitter: der markt ist leer, die bude steht verlassen, im winde weht der bunte trödelkram Th. Storm gedichte (1852) 134 ; o flittern, trödelkram O. Ludwig ges. schriften (1891) 4, 156 . übertragen auch im geistigen bereich: trödelkram sogenannt weicher empfindungen Herder werke …