Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
triftigkeit f.
triftigkeit , f. , adjectivabstract, von 1 triftig gebildet, dem auch die bedeutung entspricht ( doch sieh u. 3), im 15. jh. ganz vereinzelt bezeugt, dann wieder, ebenfalls selten, im 18. und 19. jh. 1 1) im frühnhd. vereinzelt als ' zuständigkeit ' ( s. 1 triftig A 2): were auch einche stad ( verkaufsstelle ) nach gelegenheid ( beschaffenheit ) und trifftikeit irer pennewert ( ware ), das man mit gelimph mee ( steuer ) davon geheben mochte, wo das were, das sulde dem rade zugezogen und zugefremdet werden ( ca. 1440) Frankf. amtsurk. 378 Bücher. 2 2) seit dem ende des 17. jh. als ' gewichtigke…