Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
triellappe m.
triellappe , m. , ein tuch, das den kindern beim essen umgebunden wird, geiferlatz u. ä., s. Meisinger Rappenau 206 (triilapə); Fischer schwäb. 2, 380 . weiterentwickelt: ' schmutziges kind ' Meisinger a. a. o. die übertragung auf personen ist schon im 16 . jh. bezeugt, wenn auch mit falscher anknüpfung an 2 triel: der triel ( charadrius ) ist ein ganz toller vogel, darumb man bei uns einen tollen menschen einen trielappen nennet Heuszlin Gesners vogelbuch (1582) 237 b ; ( variante in teil 2, 1151 s. v. diltap); wieder mit unrichtiger anknüpfung bezeugt bei Frisch : triellappen kommt von den n…