Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
trieler m.
trieler , m. , ein oberdeutsches dialektwort, abgeleitet von 1 triel bzw. trielen. 1) wie 1 triel 1 ' mund ', in derbem sinn: i hau dir eins in trieler nei Fischer schwäb. 2, 380 ; einen trieler 'rabhänge die unterlippe unwirrsch herabhängen ebda. 2) von der lippe flieszender speichel; roter trieler blut ebda. 3) ' geiferlätzchen ', s. Reiser Allgäu 2, 741 (trialar); Weber ma. des Zürcher oberlandes 62 (triələr); Fischer 2, 380 ; Martin - Lienhart 2, 755 (trueler, trüeler): ( der bub ) erklomm die mauer und jubelte der freundin, die mit dem trieler um den hals im garten erschien, die neuigkeit…