Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
treuschwur m.
treuschwur , m. , aus rhythmischen gründen auch treueschwur, gegenüber treueid das allgemeinere, meist auch pathetisch betonte wort: ihr treuschwur ( des volkes ) und gebet erreicht dich, fürst, und den Olymp Herder 29, 6 Suphan; da hielt sich Magog nicht länger, reckte zum treuschwur den arm hoch zu den göttern empor ... und verlobte sich mit ihr Eichendorff s. w. (1864) 3, 461 ; sie hatten schweigend sich verständigt und treuschwür ein- und ausgehändigt Rückert werke (1867) 4, 106 ; wenn er nicht der heiligen kirche schwört den treueschwur Lenau (1880) 2, 243 ; all die eide hochbeschworen, w…