Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
treuschenleber f.
treuschenleber , f. , als leckerbissen besonders geschätzt: sucht das best von allen stücken! das karpenzingly dundt ir verschlucken, des kalbskoppfs hirn und drüschenleber Murner dt. schr. 3, 95 ( schelmenz. 21, 17); kostliche speisen und niedliche leckerbisslein, treuschenleber und karpfenzünglein beleg aus J. Ulrich (1727) im schw. id. 3, 976; und als sy nun wol bezecht waren, wurdens eins, noch ein gut mal ze essen, nichts anders dann eytel treuschy-läberle Wickram 3, 18 Bolte; es sol auff eine zeit ein gräffin im Thüringer land all jr hab, renten, zinss und zehenden umb treuschenlebern ve…