Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
treueigen adj.
treueigen , adj. , erst seit dem 19. jh. gebräuchliche zusammensetzung. besonders in der liebesdichtung: dem ( buhlen ) wollte sie ewig treueigen sein Körner 54 b Streckfusz; nie soll die harfe tönen, als vor dem blick der schönen, der ich treueigen bin! Fr. Kind gedichte (1817) 1, 129 ; mein lieb will mir treueigen sein Immermann gedichte 11, 162 Boxberger; wo triffst du sie, die bis in den tod dein bliebe treueigen? Rich. Wagner ges. schriften u. dichtungen (1897) 1, 272 . allgemeiner angewandt: und ihr auch fernerhin als steter diener treueigen bleiben zu wollen Gaudy sämmtl. werke (1844) 3…