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treiben

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FWB
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Eintrag · Frühneuhochdeutsches Wb. (FWB)

treiben

treiben

  1. ›(Vieh, auch Menschen wie Vieh) mit sich an einen Ort führen, treiben, an einem Ort hüten‹; speziell auch: ›ein Weiderecht ausüben‹; ›(Pferde, Gespanne; Zugtiere) antreiben‹; vereinzelt subst.; auch b
  2. ›an einen Ort laufen, (wie getrieben) eilen‹; trans.: ›jn. / etw. jagen, hetzen, verfolgen, umhertreiben‹; ütr.: ›jm. zusetzen, jn. qälen‹; auch: ›jn. necken, nicht in Ruhe lassen‹; bildlich: ›sich mi
  3. ›verschwinden; sich entfernen‹; hier tropisch anschließbar: ›austreiben, ausschlagen‹ (bezogen auf Pflanzen, Bäume); trans.: ›jn. / etw. (z. B. ein Gespenst) von einem Ort wegschicken, wegtreiben, fer
  4. ›heran-, hinwegtreiben‹ (absolut; von Menschen, Schiffen u. Ä. gesagt), ›gleiten, driften, strömen‹ (vom Wasser, den Gestirnen u. Ä. gesagt); trans.: ›jn. / etw. teils richtungslos und zufällig, teils
  5. ›etw. (z. B. ein (Mühl)rad, ein Räderwerk, Blasebälge für den Schmelzofen u. Ä.) gezielt in Gang, in Bewegung versetzen, antreiben‹ (bezogen auf mechanische Vorrichtungen); speziell auch: ›etw. (z. B.
  6. ›walten, wirken; auf etw. drängen, nach etw. streben‹ (absolut, von abstrakten Bezugsgrößen gesagt); trans.: ›jn. / etw. (zu etw.) veranlassen; etw. (bei jm.) bewegen‹ (von Personen oder abstrakten Be
  7. ›mit etw. umgehen; etw. (fortgesetzt) tun, ausüben, betreiben, machen, durchführen; etw. vollbringen, veranstalten; etw. bewirken‹; auch: ›etw. verursachen, jm. etw. (z. B. Schaden) zufügen‹; ›mit etw
  8. ›etw. fördern, e. S. zum Gelingen verhelfen‹; speziell auch: ›etw. (z. B. den Glauben, Elemente des Glaubens) verbreiten, predigen, verkündigen‹; mit Teilaspekten anschließbar an 6 und 7.
  9. ›etw. (z. B. Geld, Zins) einnehmen, eintreiben, etw. aus etw. beziehen, herausziehen, herauszwingen; (mit etw.) Gewinn machen‹; speziell: ›(den Zins) erhöhen; etw. höher belasten‹; auch generalisieren
  10. ›einen Weg häufig betreten, stark ausfahren; einen Weg bahnen, anlegen, ausbauen‹; häufig auch bildlich und ütr. gebraucht; speziell im Bergbau: ›einen Grubenbau in horizontaler Richtung herstellen, g
  11. ›auf etw. mit Hilfe eines Verfahrens (z. B. durch Stoßen, Schlagen, Kneten, Schmelzen u. Ä.) zerteilend oder vermischend einwirken‹; für verschiedene gegenständliche Bezugsgrößen gebraucht, im Einzeln
  12. ›etw. in ein Material hineinbohren, einschlagen‹; meist auf Metallarbeiten bezogen: ›etw. ausstanzen, verzieren, formen, in Metalltreibarbeit fertigen‹; häufig als part. Adj. gebraucht; mit Teilaspekt

Etymologie: im Halem. vereinzelt auch getreibt

2490 Zeichen · 83 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    treiben

    Frühneuhochdeutsches Wb. (FWB)

    1. ›(Vieh, auch Menschen wie Vieh) mit sich an einen Ort führen, treiben, an einem Ort hüten‹; speziell auch: ›ein Weide…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit treiben,

2 Bildungen · 0 Erstglied · 0 Zweitglied · 2 Ableitungen

Ableitungen von treiben, (2 von 2)

betreiben

FWB

1. ›etw. tun, ausführen‹; speziell: ›(Schulden) eintreiben‹; resultativ: ›zum Zuge kommen, Erfolg haben‹.; 2. ›etw. bewirtschaften, als Weid…

getreiben

FWB

1. ›etw. von der Stelle bewegen; (das Gemüt) von etw. abbringen‹; auch: ›jn. vertreiben‹.; 2. ›etw. (negativ Bewertetes) tun, treiben; etw. …